Sunday, May 6, 2007

Der Regen hat aufgehört, bald wird die Sonne erscheinen und die Temperatur auf 20° steigen.

Beim Oeffnen der Augen habe ich heute etwas Mühe und ein Blick in den Spiegel lässt mich zurückschrecken: eine Mücke hat mich wohl in der Nacht unbemerkt in das Augenlid gestochen und nun ist dieses stark geschwollen: ich sehe wie ein Ausserirdischer aus! Zum Glück habe ich heute keine gesellschaftlichen Verpflichtungen!

Wir frühstücken en famille die von JP in Frankreich geholten Gipfeli und sehen JPh zu, wie er mit Papas grossem Auto wegfährt: heute begräbt sein Freund sein Junggesellenleben und er chauffiert drei Freunde in die Nähe von Zürich, wo sie Bodyflying experimentieren wollen www.bodyflying.com .

JP und C. fahren gemeinsam zur Urne, die für die französischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in diversen Wahllokalen aufgestellt ist und lassen ihren Wahlzettel hineingleiten. Für C. ist es das erste Mal, doch erklärt er mir, er fühle sich trotz seinem doppelten Bürgerrecht viel mehr Schweizer als Franzose.

C. isst mit uns auf der Terrasse den Lunch und wirft einem hungrigen Spatz Brotkrumen hin. Ein unbekannter Vogel bringt uns ein wunderbares Ständchen, die Vegetation ist nach dem gestrigen Regen getränkt und sichtlich erfrischt. Ich beobachte die Rosenknospen am Terrassenrand. Ob sie wohl pünktlich zum Muttertag erblühen werden?

Nachmittags bringt JP C. wieder an den Bahnhof und bei seiner Rückkehr machen wir einen kleineren Spaziergang zwischen den Feldern und bewundern die Blumen in unserem Steingärtchen und die wachsenden Heubeeren, auf die wir uns jetzt schon freuen:


Eine dunkle Wolkenfront droht, aber JP hat den Regenschirm umsonst mitgetragen! Wir beenden den Bummel mit einem kleinen détour durch den Wald auf der Suche nach Maiglöckchen. Leider sehen wir ein einziges blühen, jedoch viele Blätter von Maiglöckchenstauden. Wir kommen wahrscheinlich zu spät! Wir beobachten noch ein paar Kaulquappen in den Pfützen: es wird noch eine Weile dauern, bis sie zu quakenden Fröschen herangewachsen sind!

Unser Spaziergang durch die Felder:


Misty erwartet uns miaulend. Wieder einmal frisst sie jedoch das Angebotene nicht (nicht frisch genug?).


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