Monday, April 30, 2007

JP hat einen Termin mit seinem Freund, dem Carossier, der ihm mit seinem kleinen Laster beim Wegräumen der Geräte in der Garage seines verstorbenen Freundes helfen wird.

Etwas lustlos bewege ich mich heute nachmittag Richtung Glaspalast. Das Wetter ändert, und abends gehe ich etwas später weg, um die grössten Regengüsse zu vermeiden. Der Regen ist für die Natur sehr wichtig - aber ob wohl unsere Velotour morgen nachmittag ins Wasser fallen wird?
Jedenfalls war dieser (Sommer)-Monat April so trocken wie seit Jahrzehnten nie: nur an drei Tagen hat es hier etwas geregnet: am 3., 26. und 30. April! Mal sehen was uns der Wonnemonat Mai bringt!

Sunday, April 29, 2007

Nach einer langen Nacht erhebe ich mich um 7:30 in Topform, das Wetter ist toll. Während JP zur Messe eilt, kümmere ich mich um unsere Buchhaltung und das Ablegen der Rechnungen. Es hat sich einiges angesammelt, aber heute habe ich Lust dazu und die Arbeit geht flott vonstatten.

Die gestern gekauften frischen Spargeln und Erdbeeren kommen heute auf den Mittagstisch. JP schält die Spargeln und mixt eine tolle Mayonnaise, damit ich unterdessen die Stapel Dokumente fertig aufräumen kann. Dann bereite ich noch das erste Rhabarberkompott dieser Saison vor. Wir geniessen unser Mahl auf der Terrasse in vollen Zügen, bewundern Flora und Fauna. Dazu gehört leider auch, dass ich den ersten Mückenstich der Saison spüre - sei brav und kratz nicht, zuBrav!

Da ich nun mal in administrativer Laune bin, helfe ich nachmittags JP bei seinen diesbezüglichen Arbeiten, tippe Briefe, usw., damit wir nicht mehr so arg mit diesen Arbeiten in Verzug sind. Abends sind wir in dieser Hinsicht zwar weiter, aber es ist trotzdem frustrierend, dafür einen so schönen Sonntag opfern zu müssen. Never mind, Ferien kommen in Sichtweite!

Wie jeden Sonntag Nachmittag, telefoniert JP seinen Witwen, um nach ihrem Befinden zu fragen und sie etwas aufzumuntern.


Saturday, April 28, 2007

Samstag - Markt- und Stammtischtag. Es ist schönes Wetter, die Stammgäste der Dorfbeiz treffen sich auf der Terrasse des Cercle du Salève und trinken ihren Apero. Auch meine Freundinnen sind dort und wir tauschen die letzten Neuigkeiten aus.

Ich wische literweise die Blütenblättchen vom Eingangsweg. Samstag ist bei mir Wischtag!

Nachmittags gewittert es dann, aber auf den lang ersehnten reichlichen Regenfall müssen wir weiterhin warten.

Der Abend ist ganz der Jagd auf einen Virus gewidmet. JPh übernimmt die Fernführung des PCs und sucht, und sucht nach dem von JP gesichteten komischen Bug. Er findet zwar nichts, rät uns aber, eine alte, nicht mehr sichere Version von Mozilla zu löschen. Nun machen wir wieder einmal etwas Hirngymnastik, um uns an Firefoxs Mailsystem zu gewöhnen...

Total erledigt sinken wir um 22 Uhr in die Kissen!

Friday, April 27, 2007

Nachdem es gestern kurz geregnet hat, scheint heute wieder die Sonne zum baldigen Wochenende.

Im Büro herrscht wie immer an Freitagnachmittagen eine beschwingte Stimmung; die Angestellten streben ab 17 Uhr Richtung Lift und man hört von allen Seiten "au revoir et bon week-end!"

Thursday, April 26, 2007

Weiterhin schön und warm! Ich verbringe den Morgen mit Giessen und jäten.

Nachmittags schöne Velotour unter schattigen Bäumen in das helle und wohl temperierte Büro.
JP radelt unterdessen in die Stadt um sich nach einer neuen Photokamera umzusehen. Wie zu erwarten will der Verkäufer aber die von Freund und Verwandten geerbten Apparate nicht zum Verkauf annehmen.

Der Rest des Tages spielt sich wie gewohnt ab.

Wednesday, April 25, 2007

Heute weile ich von halb neun morgens bis halb zehn Uhr abends im Büro und erstelle Rechnungsentwürfe. In der Pause picknicke ich im Park.

JP besucht seine Genfer Witwe und bringt immer mehr Dinge von seinem verstorbenen Freund nach Hause, die dann wieder entsorgt werden müssen.

Müde reicht es gerade noch zum Essen und Schlafengehen!

Tuesday, April 24, 2007


Das Wetter wiederholt sich, schön für die nachmittägliche Velotour mit den Freundinnen.

JP mäht unsere Wiese und ich räume die Küche auf, lese, giesse die Blumen im Garten und koche. Klar essen wir wieder auf der Terrasse, es ist so schön mitten im Grünen und bei Vogelgezwitscher. Die Vögel turnen auch auf unseren Kirschbäumen herum. Ich weiss nicht, ob sie Insekten fressen oder die grünen Kirschen anpicken.

Der Nachmittag verläuft sehr angenehm - wir radeln, geniessen die Blumen und Felder, plaudern und trinken was in einer Gartenwirtschaft.

Abends verfasse ich mein Rundmail an die copines und gehe zufrieden schlafen.


Monday, April 23, 2007

Das Wetter bleibt schön und warm und ich bin an diesem freien Tag voll mit Haushalt und Garten beschäftigt: Büsche zurückschneiden, Bettwäsche wechseln, draussen auf dem Stewi trocknen und dann abends gleich noch bügeln. Die Mahlzeiten essen wir auf der Terrasse. JP beschäftigt sich mit seiner französischen Administration.

Müde aber zufrieden lasse ich mich abends in die Kissen senken.

Sunday, April 22, 2007



Heute findet in Frankreich "le premier tour" der Präsidentschaftswahlen statt. JP kann erstmals in Genf seine Stimmpflicht erfüllen und ich begleite ihn auf dem Velo zu diesem devoir de citoyen. Sein Wahllokal ist in einer Schule platziert und davor weht die Trikolore und das Schweizer Kreuz im leichten Wind und der sommerlichen Wärme.

Da in der gleichen Gegend noch ein Exemplar eines neuen Garagetors zu besichtigen ist, wie wir eines bestellen wollen, gehen wir auf die Suche dieser Adresse. Leider verlaufen unsere Bemühungen im Sande, niemand kennt hier den gesuchten chemin. Später stellt sich heraus, dass dieser Weg nicht in Thônex, sondern im ca. 15 km entfernten Onex liegt!!

Wir geniessen unsere Mahlzeiten mittags und abends auf der Terrasse. Mittags gibt es frische Spargeln, zu denen JP eine feine Mayonnaise gemixt hat. Zum Dessert die ersten Erdbeeren, zwar noch aus Frankreich, aber trotzdem verströmen sie ein richtiges Erdbeeraroma. Dazu blühen die Blumen rundum - ein Fest für die Sinne!

Saturday, April 21, 2007

Wieder ein schöner, heisser Tag, ideal, um erstmals dieses Jahr die Wäsche draussen trocknen zu lassen. Am Morgen feuchte ich die Blumen, dies dauert fast eine Stunde. Dann geht es zum Stamm und auf den Markt. Da Wahlen bevorstehen, halten die verschiedenen Parteien fast jeden Samstag einen Stand, um mit den (Stimm-)Bürgern zu diskutieren, zu Trinken und sie von den guten Seiten der jeweiligen Partei zu überzeugen. Diesmal ist eine unserer Freundinnen dabei und wir geniessen einen tropischen Aperitif und Aperohäppchen.

Nachmittags werfe ich während den Putzarbeiten hie und da einen Blick auf die Webcams der Storchennester: junge Störchlein bevölkern bereits zwei Nester!

Friday, April 20, 2007

Da meine Kollegin heute frei genommen hatte und der Patron wichtige Konferenzgespräche organisieren musste, bat er mich, heute den ganzen Tag zu arbeiten - ich könne dann zum Kompensieren den Montag freinehmen! So endete die strenge Woche mit einem vollen Einsatz. Ich picknickte in einem Park und machte über Mittag Einkäufe. Abends war ich ziemlich k.o. und froh, dass JP für unser leibliches Wohl gesorgt hatte. Wir stiessen mit einem Glas Roten auf den 27. Geburtstag unseres Jüngsten an und tauschten Erinnerungen aus. C. wird morgen in L. mit seinen Freunden feiern.

Thursday, April 19, 2007


Heute morgen konnte ich mit meinen Lieben etwas plaudern, bevor ich das Essen vorbereite. Sie bereiten ihr Gepäck vor, denn heute Abend reisen sie mit dem Zug zurück nach Bern. Dort wartet das Zwergkaninchen darauf, wieder einmal Gesellschaft zu haben!

Während ich im Büro arbeite, macht JP Photos und fährt mit den Besuchern in eine nahe Winzergemeinde, wo sie ein wenig spazieren. Eigentlich wollten sie auf den Salève steigen, doch die Zeit reichte nach einem späten Mittagessen für diesen Ausflug nicht mehr.

Rechtzeitig von JP zum Bahnhof geführt, verlief die Heimreise gut und die Familie kam glücklich wieder zu Hause an. Bei uns sah es etwas leer und still aus, aber wir waren froh, dass wir unsere Gastgeberrolle zur allgemeinen Zufriedenheit erfüllt hatten.

Wednesday, April 18, 2007

Mittwochs hatte ich nicht frei genommen und überliess meine Verwandten grosszügig JP, der mit Hilfe meiner Schwägerin kochte, die Kids mit einem Plan bewaffnet als Briefboten in die Nachbarschaft schickte und auf ihren Wunsch alle nachmittags auf den Flohmarkt führte. Das Wetter war weiterhin sommerlich schön und warm.

Auch half ihm der ältere Neffe dabei, ein Möbel in der Garage der Witwe seines Freundes von der Wand auf den Boden zu transportieren.

C. kam nach Hause und verbrachte den Abend mit seinen Cousins, sie spielten vor allem an der Playstation. Dann setzten wir uns alle zu einem von JP zubereiteten prima Fischgericht. Ich kam müde von der Arbeit nach Hause und es war schön, einfach mithalten zu dürfen.

Später fuhr ich dann C. wieder an den Bahnhof, denn auch er hat ja noch keine Ferien und muss morgen wieder arbeiten gehen.

Tuesday, April 17, 2007

Heute nachmittag ist geplant, dass ich mit den Neffen und ihrer Mutter an den See gehe. Da JP einen Termin um 14 Uhr hat, essen wir relativ früh, auf der Terrasse. Ich mache Kartoffelstock, das ist das Lieblingsmenü Nr. 1 des jüngsten Neffen, und dazu Salat und Pouletfleisch.

Um 15 Uhr sind alle bereit, und wir marschieren 10 Minuten zur Bushaltestelle. Dann geht es Richtung See, über die Mont-Blanc-Brücke zum rechten Seeufer. Dort steigen wir aus und mischen uns unter die spazierenden Touristen, die die Wasserfontäne bewundern. Der bald 9 jährige murrt ein wenig und fragt, wann wir zurück seien, er wäre lieber beim Playstation-spielen bei uns zu Hause geblieben...

Wir überqueren den See auf einer Mouette, einem kleinen Passagierboot, vorbei an den prall gefüllten Bains de Pâquis und spazieren dann auf der anderen Seite des Sees zum Baby Plage, wo sich die Kinder nach einem Zvieri-Halt auf einer Terrasse (die Kids verzehren zu zweit einen Banana split) austoben können: aus alten Velo- und Autoreifen wurde hier an den Bäumen eine Anlage für Tarzans jeden Alters eingerichtet:

Mit Bus und Auto kamen wir dann wieder gut nach Hause und servierten den hungrigen Mündern Juniors Lieblingsmenü Nr. 2: Lasagne!

Monday, April 16, 2007

Morgends giesse ich die Blumen und bereite die Betten usw. für den Besuch vor. JP soll noch einkaufen und die Verwandten am Bahnhof abholen, wenn sie ihm ihre Ankunftszeit bekannt geben. Ich fahre wie gewohnt zum Glaspalast und arbeite fleissig. JP kündigt mir an, er hole den Besuch um 18 Uhr am Bahnhof ab. Um halb sieben erhalte ich einen Anruf vom Neffen, der Onkel sei noch nicht aufgetaucht, sie seien aber auf einem anderen Gleis und etwas früher als angesagt angekommen und warten nun geduldig auf JP... Nach zwei Stunden Wartezeit findet sie JP endlich, nachdem er dazwischen nach Hause gefahren ist, und dort die telefonischen Erklärungen abgehört hat - sein Natel hatte er zu Hause unter einem Aktenbündel vergraben!

Ende gut - alles gut: wir sitzen vereint am Tisch, geniessen eine kalte Platte und trinken uns den Durst und die Strapazen der Reise weg. Müde gehen wir nach diesem heissen Tag schlafen.

Sunday, April 15, 2007

Der heutige wunderbar sonnige Sonntag war ganz dem Putzen, Aufräumen, Kochen - kurz dem Haushalt gewidmet, da wir einen Anruf von der Schwägerin erhielten, sie wolle mit den Kindern (unsere Neffen Chr. und Ed. werden dieses Jahr 15, bzw. 9 Jahre alt) ab Montag für ein paar Tage zu uns kommen.....

Auch C. war bei uns und teilte unser Mittagsmahl auf der Terrasse. Den Nachmittag verbrachte er mit Spielen auf der Playstation, da er sich gestern beim Skaten bei einem Sturz einen grösseren blauen Flecken am Bein geholt hatte. Wir wollen sehen, wessen blaue Markierungen zuerst verschwinden, meine oder seine!

Abends fuhr er an den Bahnhof und ich brachte das Auto wieder gutgelaunt und mit Musik nach Hause.

Nachtessen zu zweit, Telefonate; schon bald heisst es sich zur Ruhe zu begeben.

Saturday, April 14, 2007


Samstag - herrliches Wetter, aber da müssen noch einige Schreibarbeiten erledigt werden. Ich freue mich auf die halbe Stunde am Stammtisch auf der Terrasse, wo wir Frauen Neuigkeiten austauschen und von Wanderungen und Ausflügen schwärmen. Dann warte ich am Marktstand geduldig, bis ich an der Reihe bin. Die gute Laune hier ist ansteckend.

Die Blumenpracht ist phantastisch, der Blütenstaub übersäht alles, das draussen steht, insbesondere die Fenstersimse - tant pis! Gerne höre ich die Vögel singen, während ich im Garten etwas für Ordnung sorge und unsere Himbeeren hacke.

Nach einem ausgefüllten Tag fällt uns das Einschlafen leicht.




Friday, April 13, 2007


Ups - ganz unerwartet kann ich mein bisheriges Blog nicht mehr weiterführen! Und es war nicht ganz einfach, auf die neue Seite zu gelangen, ich musste erst ein neues Passwort anfordern. Nun beginnt also zwangsweise mit Freitag, dem 13. April eine neue Aera!

Der Tag war warm und trocken, wenn auch mit Schleierwolken verhangen. Morgens machte ich die Gartentour mit der Spritzkanne, dann beschäftigte ich mich mit der Familienbuchhaltung, bis es Zeit war, rasch etwas Essbares auf den Tisch zu stellen.

Nachmittags arbeitete ich Ueberzeit, um nach einem längeren Diktat wenigstens auch noch die beiden grössten Rechnungen vorzubereiten und einen Teil eines Dokumentes abzuschreiben, von dem wir keine elektronisch lesbare Fassung haben. Ich wurde verständnisvoll, wenn auch etwas vorwurfsvoll empfangen von JP.
Wir schauten uns auf dem Internet noch Bilder des im Berner Oberland abgestürzten deutschen Tornados an - Schauder:-(((

Müde aber zufrieden über die kurze, gut verlaufene Arbeitswoche ging ich zur Ruhe.